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4. Leo und Lions Benefizlauf in Erlangen

 
4. Leo und Lions Benefizlauf in Erlangen

Pressestimmen

Erlanger Nachrichten 10.02.2014 Erlangens Polizeiminister muss mit "Murggs" leben

Joachim Herrmann, sieht erstmals, was er im Frankenkrimi mit angerichtet hat

ERLANGEN - Die Freunde fränkischen Frohsinns nahmen am Sonntag in Peter Zwingmanns Kino Manhattan die Gelegenheit wahr, Bayerns Polizeiminister Joachim Herrmann vor und auf der Leinwand zu sehen. Gezeigt wurde der „fränggische Grimi Murggs“, den der Minister und Gelegenheitsmime bei dieser Vorstellung das erste Mal persönlich im Kino ansehen durfte.

Murggs

Nichts ist los in der fränkischen Provinz? Von wegen! Wenn in einem Krimi ein echter Innenminister (Joachim Herrmann, im dunklen Mantel) sich selbst spielt, müssen andere sich mühen: Kommissar Murgg (Oliver Tissot mit Schiebermütze, im Hintergrund), der Randale-Hippie Atze Bauer (r. oben) und Regisseur Rüdiger Baumann (r.) vorm Manhattan.  © Millian

Initiator, Drehbuchautor und Hauptdarsteller Oliver Tissot sowie die Darsteller Andrea Lipka, Norbert Neugirg, Peter Kuhn, Alex Göttlicher und Atze Bauer berichteten vorher von den Dreharbeiten und dem Spaß, den sie bei dem völlig „überdrehten“ Krimi hatten. Die einmalige Film-Matinee, die in einem großen Trubel mit Interviews, Statements des Innenministers, Snacks und Getränken im Foyer endete, war von vorneherein als Benefizaktion des Leo-Clubs Erlangen "Markgraf" geplant und wurde durch den Lions-Club Erlangen-Hugenottenstadt unterstützt.

Der Erlös kommt dem „Mutwerk Courage ERlangen” zugute, einem von Pfarrer Johannes Mann von der reformierten Gemeinde iniiierten Netzwerk, das Unterstützung bietet bei Projekten und Aktionen, die Zivilcourage fordern und fördern. Weshalb auch Erlangens Polizeichef Adolf Blöchl den Frohmut absicherte.

Die Handlung des Frankenkrimis? Geschenkt! Der Erlanger Mit-Regisseur Rüdiger Baumann bleibt da mit seinem Team ganz fränkisch-gelassen und meint: „Des bassd scho.“ 

pm

 


Erlanger - Nachrichten -  01.02.2014 Beethoven trifft Brahms

Das Benefiz-Konzert mit dem "Collegium Musicum" hat viele Zuhörer in die Matthäuskirche gelockt.

 

Wenn die Spendenfreude des Publikums beim Benefizkonzert des Lions Clubs in der nahezu ausverkauften Matthäuskirche genauso groß war, wie der langanhaltende Schlussbeifall, dann dürfe eine stattliche Summe zugunsten der Kinderärztlichen Ambulanz Thika in Kenia zusammengekommen sein.

 

Mit erheblichem Aufwand hatten die "Lions-Mitglieder aus vier Sektionen in und um Erlangen gesammelt, Glühwein und Sekt ausgeschenkt mit Infomaterial und Gesprächspartnern auf ihr löbliches Projekt aufmerksam gemacht, zum Spenden animiert, Respekt! Noch besser lässt es sich sammeln, wenn die holde Musik die Gemüter edel und weit stimmt. So geschehen mit dem Programm, wo Beethoven und Brahms mit zwei diesbezüglich wirkungsvollen musikpsychologischen "Hits" repräsentiert waren. Das war im ersten Teil Beethovens Violinkonzert, jenes mit dem prägnanten Paukenbeginn und dem munter tänzerischen Rondo-Schlusssatz. Nach der Pause folgte Brahms' Erste Symphonie die mit dem wunderbar festlichen Bläserchoral und dem musikalisch vielleicht herrlichsten "deutschen" sanglichen Thema, ebenfalls im Finalsatz.

 

Die animierende Verbindung und Umsetzung von "Lions meets Beethoven meets Brahms for Kenia" schuf das Orchester der Erlanger Universität, das "Collegium Musicum" unter der Leitung von Ekkehard Wildt. Das Studentenorchester zeigte sich hochambitioniert, gab sein Bestes unter erschwerten Aufführungsbedingungen: Wegen der räumlichen Beschränkung mussten Streichern und Bläsern /Schlagwerk durch Mauerwerk getrennt agieren.

 

Daher war der engere klangkorrespondierende Kontakt zueinander erschwert. Dennoch verlief das Zusammenspiel weitgehend komplikationsfrei, in zeitlicher und klanglicher Übereinstimmung. Birgit Hablitzel, Mitglied der Bamberger Symphoniker, ist eine sichere, klar gestaltende, internationale Solistin, die ja bereits im Sommer 2012 mit dem Mendelsohn-Konzert zusammen mit dem "Collegium Musicum" überzeigt hatte.

 

Auch das Beethoven-Konzert gelang ihr gut, handwerklich ordentlich und sauber durchgearbeitet. Bemerkenswert war der langsame Mittelsatz mit warmen, umspielenden Figurationen und klangschönen Kantilenen. Die Kadenzen waren von Sicherheit und gut erkennbarer motivischer Struktur und Doppelgriffspiel geprägt. Beethovens Kompositionsarbeit war so offen dargelegt. Beim Orchester gefielen hier – wie auch später in der Brahms Symphonie – vor allem die souveränen, gut disponierten Streicher. Die Bläser waren bisweilen unsicher. Das Zusammenspiel fiel – auch dank der unbeirrten Spielweise und klaren Vorgabe der Geigerin – konvergent aus. Reicher Beifall zeitigte die solistische Bach-Zugabe, handwerklich von Birgit Hablitzel ebenso tadellos gespielt wie das Beethoven-Konzert.

 

In der Brahms-Symphonie gab es vor allem für die Bläser deutlich mehr zu tun. Das war oft problematisch in der tonalen Sauberkeit und vor allem dynamischen Selbstsicherheit. So kam der berühmte Choral eher schlicht fast unscheinbar statt strahlend selbstbewusst. Manches Mal divergierten die Orchestergruppen Streicher-Holz bezüglich ihrer Tonreinheit. Einige Harmonieren waren schrill oder gingen – etwa beim Zusammenbruch am Ende des Finalsatzes – allzu harmlos unter.

 

Dennoch war die Begeisterung, das Engagement, die Konzentration aller Beteiligten bei dieser großen eigentlich nur professionell perfekt zu meisternden Herausforderung spürbar, hörbar in symphonisch empfundener Gestaltungsweise, etwa beim berühmten Schlussthema. Das war einfach schön und ergreifend.

SABINE KREIMENDAHL

 


Erlanger - Nachrichten -  22.10.2013 Verleihung des Lions-Ehrenpreises für Zivilcourage

Namen im Gespräch: Sie zögerten keine Sekunde und taten genau das Richtige: Durch das mutige Handeln von Robert Hahner, Stefan Uderhardt und Lena Reichel konnte der Täter bei einer gefährlichen Körperverletzung gestoppt und der Polizei übergeben werden. Durch den Polizeipräsidenten von Mittelfranken und den Lions Club Erlangen-Hugenottenstadt wurden die drei nun für ihre Zivilcourage ausgezeichnet.

Der Vorfall passierte im Januar dieses Jahres nach Mitternacht am Hauptbahnhof Erlangen. Bereits dort spuckte ein Mann grundlos anderen Bahnfahrern ins Gesicht. Während die S-Bahn dann Richtung Baiersdorf führ, schlug dieser Mann plötzlich grundlos und völlig unvorhersehbar einem Bahnfahrer mit einer leeren Bierflasche mehrfach ins Gesicht und verletzte ihn schwer. In der anderen Hand hielt der Täter ein Einhandmesser. Sehr mutig schritten sofort Robert Hahner und Stefan Uderhardt ein, indem sie den Täter in den Schwitzkasten nahmen und ihm den Arm auf den Rücken drehten. Lena Reichel kam helfend hinzu, um den Täter zu entwaffnen. Auf diese Weise gelang es den dreien, die Zeit zu überbrücken, bis etwa 20 Minuten später die Polizei am Bahnhof Baiersdorf hinzukam. Obwohl dem Täter kurz zuvor ein Fluchtversuch gelang, konnte er noch in Bahnhofsnähe von der Polizei gefasst werden. Er ist in zwischen rechtskräftig verurteilt.

Der Polizeipräsident von Mittelfranken, Johann Rast, hob während der Preisverleihung hervor, wie mutig und vorbildlich die drei gehandelt hatten und wie wichtig ein solches Verhalten für jeden sei, der Opfer einer solchen Situation ist. Schließlich könne nicht in jedem Zug und an jeder Straßenecke ein Polizist stationiert sein - und einen solchen Polizeistaat wolle auch niemand.

Zivilcourage


Erlanger - Nachrichten -  14.05.2013 Runde um Runde für benachteiligte Jugendliche 1. Erlanger Benefizlauf im Röthelheimpark brachte über 5000 Euro an Spenden ein für Coaching-Programm 

ERLANGEN  - "Schwitzen für den guten Zweck" hieß es für die Teilnehmer des 1. Erlanger Benefizlaufs am vergangenen Samstag, der auf der Rasenfläche des Röthelheimparks stattgefunden hat.

147 Teilnehmer drehten beim 1. Erlanger Benefizlauf ihre Runden zugunsten der Initiative, die sozial, wirtschaftlich oder familiär benachteiligte Schüler unterstützen möchte.   Den Lauf veranstalteten der Lions Club Erlangen gemeinsam mit dem Lions Club Erlangen-Hugenottenstadt und dem Leo-Club Erlangen-„Markgraf“ im Rahmen des Lions Leo Service Days, bei dem deutschlandweit für einen einheitlichen Spendenzweck – in diesem Jahr eben "Rock Your Life!" – gesammelt wird.

147 Teilnehmer drehten ihre Runden zugunsten der Initiative, die sozial, wirtschaftlich oder familiär benachteiligten Schülern bei ihrer Berufswahl mit speziellen Coachings zur Seite steht. "Häufig haben Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Milieus seltener Zugang zu höherer Bildung oder werden nicht ausreichend auf das Berufsleben vorbereitet. ,Rock Your Life!‘ setzt an diesem Punkt an und greift den Jugendlichen unter die Arme. Wir möchten die Initiative deshalb unterstützen", so Johannes Reitzammer, Sekretär des Lions Clubs Erlangen.

Profi am Start

Mit Hans Joachim Herrmann startete ein regionaler Laufprofi. Der 52-Jährige ist Vize-Europameister im Crosslauf und dreifacher Deutscher Meister in der Alterklasse 50 bis 54. Ein Highlight für die über 300 Besucher des Benefizlaufs war das vielfältige Rahmenprogramm. Während die Kinder die Hüpfburg belagerten oder sich bei den anderen zahlreichen Spielen verausgabten, ließen sich die Eltern kulinarische Köstlichkeiten bei Live-Musik schmecken.

Jeder Läufer bestimmte selbst, welche Streckenlänge er absolvieren wollte. Eine Runde betrug 900 Meter, welche die Teilnehmer beliebig oft laufen konnten. Die meisten Schüler unter den Teilnehmern kamen von der Adalbert-Stifter-Schule. Mit 26 bzw. 29 Runden waren die ausdauerndsten Läuferinnen und Läufer vertreten. Ab zehn Euro Startgeld erhielt jeder Läufer ein Finisher Shirt von adidas.

Aus schwierigen Verhältnissen

"Rock Your Life!" ist ein Coachingprogramm, bei dem Studierende ehrenamtlich Schülern aus sozial, wirtschaftlich oder familiär benachteiligten Verhältnissen helfen im Beruf Fuß zu fassen. Die Coaches und Jugendlichen treffen sich zwei Jahre lang regelmäßig, um an den Visionen und Potenzialen der Schüler zu arbeiten und deren Berufswünsche zu verwirklichen. Die Initiative kooperiert mit zahlreichen Unternehmen, bei denen die Schüler Praktikums- und Ausbildungsplätze und somit eine konkrete Zukunftsperspektive erhalten.

Noch besteht eine "Rock Your Life!-Versorgungslücke" zwischen München, Frankfurt und Dresden. Diese soll nun mit Hilfe der Spendengelder des 1. Erlanger Benefizlaufs geschlossen werden. "Durch die Startgelder, die Sponsorengelder und die pro Runde freiwillig gespendeten Beiträge ist eine Spendensumme von über 5000 Euro zusammengekommen. Damit werden wir "Rock Your Life!" unterstützen, den Standort Erlangen-Nürnberg weiter auszubauen", so Johannes Reitzammer, der mit der Resonanz sichtlich zufrieden war. 

hh/en


Erlanger - Nachrichten -  4.8.2011

2010_05_14


Erlanger - Nachrichten -  14.5.2010

2010_05_14


Erlanger Nachrichten: 07.12.2009 Satter Blues für Benefiz Lions-Club veranstaltete Konzert für guten Zweck 

ERLANGEN (kds)  - Der Lions-Club Erlangen-Hugenottenstadt hat ein Benefizkonzert zu Gunsten des Projekts «Safe» mit dem Trio «united blues experience» in der Scheune vom Schloss Atzelsberg veranstaltet. 220 Gäste waren begeistert.

«United blues experience» spielte in der Scheune vom Schloss Atzelsberg und die Gäste waren begeistert.
Foto: Schreiter «united blues experience» spielte in der Scheune vom Schloss Atzelsberg und die Gäste waren begeistert.   Auch in Erlangen gehe einiges schief, obwohl die Stadt viel tue für die, die es nötig haben, konstatierte der derzeitige Präsident vom Lions-Club Erlangen-Hugenottenstadt, Tim Gräßel. Deshalb sei sein Club angetreten, um das Erlanger Projekt «Safe» (Sichere Ausbildung für Eltern) zu unterstützen. Im Fokus dieses Trainingsprogramms würden zukünftig auch Eltern die in problematischen Lebenslagen stehen, bereits in der Schwangerschaft auf den sicheren Umgang mit ihrem Kind vorbereitet werden, erläuterte Monika Nickles von der Koordinationsstelle frühe Hilfen im Jugendamt.

Vor allem Mentoren müssten noch ausgebildet werden, und das solle mit der Spende vom Lions-Club finanziert werden. Zirka 3500 Euro hat dessen Benefizabend im Schloss Atzelsberg eingebracht. Auch rund ein Dutzend Erlanger Firmen zeigten sich spendabel, unter ihnen «Schlossherr» Norbert Nägel, der einen Sonderpreis für Speisen, Getränke und die Saalmiete gemacht hatte. Die Barmherzigen Brüder aus Gremsdorf hatten sogar einen Verkaufsstand mit Holzspielzeug aufgebaut, und die Lions-Club-Mitglieder hatten Marmeladen gekocht, Kuchen, Früchtebrot und Plätzchen gebacken, und auch Kerzenständer gebastelt. Alles wurde zu Gunsten vom Safe-Projekt verkauft.

Spendabel zeigte sich auch das Trio «united blues experience». Diese Ausnahme-Musiker reduzierten nicht nur ihre Gage für den guten Zweck, sie spendeten auch fünf Euro von jeder verkauften CD für das Safe-Projekt.

Absoluter Höhepunkt

Ihr Konzert war der absolute Höhepunkt des Abends. Ein Feuerwerk von Blues und Leidenschaft versprühten die Drei, wobei vor allem die hoch schwangere Beata Kossowska, die wohl eine der virtuosesten Spielerinnen auf der Blues-Harp ist, die Gäste förmlich vom Hocker riss.

Mit diesem Konzert hatte der Lions-Club nicht nur dem Safe-Projekt mächtig unter die Arme gegriffen, sondern auch den Blues-Freunden eine ganz große Freude bereitet. 

Erlanger Nachrichten: 30.07.2009

2007


Erlanger Nachrichten: 20.05.2009 Sommerliches Weinfest im Stad’l Lions Club bittet nach Kosbach

ERLANGEN  - Am Samstag, 23. Mai,veranstaltet der Lions Club Erlangen-Hugenottenstadt ab 17 Uhr, das jährliche Weinfest am Kosbacher Stad’l.

In sommerlicher Atmosphäre können Weinfreunde zahlreiche Weinspezialitäten genießen. Ein Speisenangebot vom Zwiebelkuchen bis zur Käseauswahl sowie die musikalische Begleitung durch die Band «Franken-Mix» runden die Veranstaltung ab.

Während des Festes findet ein gemeinnütziger Bücherverkauf statt. Die Einnahmen aus dem Buchverkauf fließen ebenso wie der Erlös der gesamten Veranstaltung den sozialen Projekten des Lions Clubs zu. Der Eintritt zum Weinfest ist frei. Sollte das Wetter nicht mitspielen, findet die Veranstaltung im Stad’l statt. 


Erlanger Nachrichten: 29.12.2008 Zwölfjähriger fertigt Sieger-Plakat Nationale Konkurrenz ausgeschaltet - Endausscheidung ist in USA

Aleksander Rigolio aus Erlangen hat mit seinem Plakat zum Thema «Frieden beginnt mit mir» die nationale Runde im internationalen Friedensplakatwettbewerb der Lions-Clubs gewonnen. Der Zwölfjährige besucht die sechste Klasse der Herrmann-Hedenus-Hauptschule.

Der Junge nimmt jetzt an der internationalen Endausscheidung in den USA teil. Der Welt-Gewinner wird mit seinen Eltern zum Tag der Lions bei den Vereinten Nationen nach New York eingeladen.

In Deutschland malten 645 Schülerinnen und Schüler Plakate zum Thema «Frieden beginnt mit mir». Die Bilder der kleinen «Friedenskünstler» werden zusammen mit Werken des renommierten Künstlers Werner Erlacher ab 15. Januar (Vernissage 19 Uhr) in der Raiffeisen-Volksbank, Nürnberger Straße 64-66, vom Lions Club Erlangen-Hugenottenstadt präsentiert. 


Erlanger Nachrichten: 06.08.2007 Feiern für guten Zweck Hochwasser-Benefiz in Bubenreuth war ein voller Erfolg 

Diesmal hat Petrus es sehr gut gemeint: Der Benefiztag der Erlanger Stadtwerke in Zusammenarbeit mit den Erlanger Rotary-Clubs, dem Lions Club Erlangen-Hugenottenstadt und den Bubenreuther Vereinen zu Gunsten der Hochwasseropfer fand bei strahlendem Sonnenschein statt und das herrliche Wetter beflügelte auch die (bis Redaktionsschluss) rund 600 Besucher im Garten der Bubenreuther Mörsbergei nicht nur einen wunderschönen Nachmittag mit viel Musik zu verbringen, sondern auch kräftig für die Hochwassergeschädigten zu spenden.

Auch für die jüngsten Besucher des Hochwasser-Benefiz-Tags war rund um die «Mörsbergei» in Bubenreuth einiges geboten: Für 50 Cent fuhr der «Feuerwehrexpress» die Kinder durch den Ort.

Ins Leben gerufen hat diesen Benefiztag der Gastronom der «Mörsbergei», Johann Polster, in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Bubenreuth. Und da am Vortag eine große Geburtstagsfeier stattfand, ließ das Geburtstagskind Harald Schwendner die aufwändige Dekoration, vom riesigen Sonnenschirm bis hin zur Tischdekoration, gleich stehen. Die Schirmherrschaft übernahm der CSU-Landtagsfraktionsvorsitzende Joachim Herrmann und Landrat Eberhard Irlinger.

Zu Beginn der Veranstaltung lag der Spendenstand bei 33 700 Euro. Die größte Einzelspende in Höhe von 10 000 Euro kam von den Erlanger Stadtwerken. Der Lions Club gab bekannt, dass die im Verbund zusammengeschlossenen acht Clubs 12 400 Euro gespendet haben, ferner aus dem Zonenbereich weitere 20 000 Euro hinzukommen, der Distrikt Bayern Nord nochmals um 5000 Euro aufstockt und Lions International 10 000 Dollar gespendet hat.

«An diesem wunderbaren, schönen Tag», so Landrat Eberhard Irlinger, «kann man sich diese Katastrophe gar nicht mehr vorstellen.» Im Landkreis Erlangen-Höchstadt, so der Kreischef, seien 1500 Haushalte und 50 Betriebe von der Katastrophe betroffen gewesen. Er lobte die erste Hilfe von den Feuerwehren über das THW bis zum Kreisbauhof. Durch massive Kritik sei zumindest im Bereich des «Härtefonds» viel erreicht worden. Das Landkreisspendenkonto steht derzeit bei rund 600 000 Euro. Die derzeitigen Richtlinen des Freistaates Bayern für Katastrophen, ergänzte der CSU-Landtagsfraktionsvorsitzende Joachim Herrmann, konnten hier zwar nicht angewandt werden. Dennoch gilt für ihn: «Jetzt sind wir ein Stück weiter. Wenn die Menschen spüren, dass ihnen geholfen wird, dann kommt auch wieder Zuversicht auf.» Trotzdem rate er allen, sich gegen solche Unwetter zu versichern.

Wolfgang Geus von den Erlanger Stadtwerken fasste sich kurz und bündig, er sagte: «Wir sind Nachbarn, wir gehören zusammen und wir müssen uns auch gegenseitig helfen». Der Reinerlös dieses Benefiztages - der bei Redaktionsschluss noch nicht feststand-, so der Präsident des Erlanger Rotary Clubs Hennig Altmappen, gehe zu je einen Drittel an die Gemeinde Bubenreuth, dem Landkreis Erlangen-Höchstadt und dem Landkreis Forchheim. Ein Meister welcher den Besuchern im wahrsten Sinne des Wortes Spendengelder aus der Tasche zog, war der Bubenreuther Zauberer Wolfgang Klier. Bei seinen Tischzaubereien musste jeder in die Tasche greifen und die Spendenbox füllen. Schon am Nachmittag kamen dabei rund 500 Euro zusammen. Für einen Euro konnte man mit der Drehleiter der FFW Bubenreuth «in den Himmel fahren», und für 50 Cent fuhr der «Feuerwehrexpress» die Kinder durch den Ort. Musikalisch untermalte den Benefiztag das Streichquartett des Erlanger Kammerorchester, die Harmony Comedians aus

Kosbach, der Egerländer Heimatchor und die Big Band der Egerländer Geigenbauerkapelle. HEINZ REISS